Christopher Pieper KommunikationsDienstLeistungen

IT - UX - HCI

Prozesse und Handlungen

Komplex ≠ Kompliziert

Usability

Ich kenne klassische Software und Webanwendungen und warte auf die Verschmelzung auf breiter Basis. Bis dahin kann ich in Beidem fachlich und inhaltlich unterstützen:
Die User Experience (UX) ist ein wichtiger Punkt jeder Anwendung, auch hierüber führt  wirtschaftlicher Erfolg. Der interne Blick ist oftmals zu fokussiert und dadurch eingeschränkt – Fluch und Segen der Entwicklung. Als fachkundiger Externer kann ich folgende Leistungen anbieten:

Beratung

  • Eine Analyse der Anwendung mit konkreten Vorschlägen. Strukturell und Inhaltlich
  • Sitzungen mit einzelnen Mitarbeitern oder Teams
  • Moderation von abteilungsübergreifenden Meetings

Daten

Webanalysetools erfassen diverse Zugriffsdaten, die einen tiefen Einblick in das Nutzerverhalten erlauben. Eine Analyse der Daten kann unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen: Designänderungen, Fokusverschiebungen, bis hin zur Änderung des Geschäftsmodells.
Viele Softwareprodukte führen automatisch Log Files, zur Dokumentation von Fehlern. Je nach Art und Umfang können diese Daten benutzerzentriert ausgewertet werden.

Interviews und Anwendertests

Bereits bei einer relativ kleinen Anzahl von Anwenden kann man erstaunliche Erkenntnisse erhalten, was Usability betrifft. Sowohl mittels qualifizierter Beobachtung von Anwendern, spezifischen Interviews oder einer Kombination. Je nach Szenario eröffnen diese qualitativen Verfahren neue Perspektiven und Wege.

Zukunft

Jede Anwendung wird in absehbarer Zeit über das Internet laufen, jenseits von Apps oder proprietären Remote-Lösungen.

„Klassische“ Softwarelösungen stehen dann vor der Herausforderung bei mindestens gleichen Funktionen große Teile der Hintergrundprozesse auf entfernte Server auszulagern und die entsprechend benötigte Bandbreite effizient zu nutzen. Es werden also andere Architekturen nötig. Kurz gesagt: Die bekannte Software muss schlanker werden.

Auf der anderen Seite sind webbasierte Anwendungen oftmals wenig effizient, zu verspielt oder schlicht noch nicht in der Lage, benötigte komplexe Operationen durchzuführen, weswegen bisher wenige ausreichend komplexe Lösungen existieren.

Die Synthese beider Welten ist vielversprechend: die erprobten Möglichkeiten der Nutzerzentrierung von Webanwendungen und das Management von Komplexität klassischer Software.

Prozesse

Prozesse werden definiert, dann kommt die Zeit hinzu und oft entsteht etwas anderes … Das muss nicht schlecht sein, kann aber zu Irritationen führen.
Prozesse haben, auch wenn sie den Unternehmenszielen dienen, immer auch mit zwischenmenschlicher Kommunikation zu tun. Dabei gibt es insbesondere in den großen Bereichen Entwicklung, Marketing und Sales oft unterschiedliche Auffassungen über thematische Akzente. Als jemand, der in all diesen Bereichen beschäftigt war und zusätzlichen kommunikationswissenschaftlichen sowie psychologischen Background mitbringt, kann ich helfen Irritationen zu mildern oder zu vermeiden. Folgende Dienstleistungen biete ich hierzu an:

Restrukturierung

Bestehende Prozesse analysieren in Zusammenhang zur Unternehmenskultur setzen und anpassen.

Prozessentwicklung

Neue Wege beschreiten mit den vorhandenen Möglichkeiten.

Interviews

Für Mitarbeiter oder Führungskräfte. Damit Themen aus anderen Perspektiven betrachtet und reflektiert werden und der Fokus bestehen bleibt.

Prozessbegleitung

Weil es um mehr geht, als eine Idee zu haben, bin ich gerne bei der Implementierung dabei.

Mediation

Oft lassen sich Probleme in der Ablauforganisation im zwischenmenschlichen Bereich verorten und mit überschaubaren Interventionen elegant auflösen.

 

 

Projekte & Referenzen

Usability

Erstkontakt mit dem Internet 1995. Als aktiver User seit 1996. Gestaltung und Publikation seit 1998. Seither über 25 Projekte als Freier Mitarbeiter, Selbständiger, Angestellter oder Freund in HTML, Flash und WordPress.
Durch Festanstellungen langjährige Erfahrung mit „klassischer“ Desktopsoftware.

Prozessgestaltung

Leider verbieten es Verschwiegenheitsvereinbarungen, hier zu sehr ins Detail zu gehen, daher nur eine kleine Auflistung von Projekten, Branchen und Tätigkeitsfeldern.

 

Von Microsite bis Webshop:
eine vollständige Auflistung der Projekte finden Sie hier.

Software für die Sozialwirtschaft:
Kennen der Produkte. Kennen des Zielmarktes. Kennen der Mitbewerber. Beobachtung der technischen Entwicklung. Erkennen von passenden, implementierbaren Ergänzungen, die den Anwendern nützen – in enger Kooperation mit der Entwicklungsabteilung.
Aufbau eines spezifischen CRM für einen international agierenden Versicherungsmakler. Interviews mit Schlüsselanwendern. Konzepterarbeitung mit den Abteilungsleitern. Konzeptumsetzung und erste Entwürfe mit Entwicklern. Vorstellung für die Geschäftsführung und stufenweises Ausrollen an Schlüsselanwender. Feedbackschleife mit Abteilungsleitern und Schlüsselanwendern. Dialogisches Verfeinern der Abläufe in der stufenweisen Einführung. Regelmäßige interne, unabhängige Anwendertreffen und Feedbackrunden. Projektmeilensteine der Geschäftsführung präsentieren. Stufenweises Roll-out und Anpassungen im Prozess.

Kleine Unternehmen. Kurze Entscheidungswege. Offen für Ideen. Vielseitigkeit als Voraussetzung. Begrenztes Budget.
Mit Kreativität, technischem Verstand und Freiheit konnte ich Dinge realisieren, die über externe Agenturen unbezahlbar gewesen wären:

  • Prospekte und Broschüren [Konzept || Text || Grafik]
  • Integrierte, unabhängige Websites
  • Flashbasierte, interaktive Präsentationen der Produkte
  • Newsletter
  • Specials, Bundles, Aktionen, Promotions und Giveaways
Bestandskundenfeedback als fester Teil der Produktentwicklung. Was sich wie Nörgelei anhören kann, sollte eher als Vorschlag begriffen werden. Dass nicht alles umsetzbar ist, weiß der Kunde nicht – wenn man das „Warum“ erklären kann, erhält man einen doppelten Effekt: Feedback und zufriedenere Bestandskunden.
Wird beides in einem CRM mit entsprechenden Schlagworten dokumentiert, erhält man obendrein ein wundervolles Ideenarchiv.
Workshops mit Mitarbeitern zur Darlegung und Klärung der unterschiedlichen Perspektiven.
Definition der grundsätzlichen Herangehensweise. Festlegen der zu bearbeitenden Gebiete. Bestimmen der Zielgruppe und der Tonalität der Ansprache über unterschiedliche Kanäle (schriftlich, telefonisch, persönlich). Klären der pre- und post-sales Verantwortlichkeiten. Integration der erweiterten Prozessbeteiligten (Schulung, Support). Abstimmen der Verfahrensweise für zukünftige Vertriebsaktivitäten.

 

Informationelle Selbstbestimmung

Selbstbestimmung

Ich mag technologische Entwicklung, ich liebe den Nutzen, den IT bringt, ich genieße die Möglichkeiten, die Internetservices erschaffen. Gleichzeitig bin ich ein großer Freund der funktionalen Trennung – ich möchte meine Daten nicht nur einem Anbieter anvertrauen, sondern möglichst viel davon selbst behalten und entscheiden für wen ich wann (und wo) sichtbar bin.

Wie weit man gehen möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ich sehe mich eher als pragmatisch-kritisch, denn als dogmatisch. Viele Zwischenschritte sind denkbar.

Das Erreichen einer weitgehenden informationellen Selbstbestimmung, sowie freilich klassische Websitelösungen biete ich als Service für Privatpersonen und KMUs an. Hier einige weitere Informationen:

bg-onlinespeicher

Online(cloud)speicher

Grundlage ist eine eigene Domain mit ausreichend Serverfeatures. Darüber lassen sich wichtige Aspekte in Eigenregie verwalten:

  1. Webpräsenz > WordPress
  2. OwnCloud mit RoundCube oder RainLoop:
  • Kalender
  • Mails
  • Kontakte
  • Onlinespeicher
  • Feedreader
  • Bookmarks

Damit sind ziemlich wichtige Funktionen und Daten in der eigenen Hand. Wichtig sind hier ein Webhost des Vertrauens und das Wissen, dass einige Sicherheitsfragen nun in der eigenen Hand liegen.
Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann OwnCloud auch Daheim auf einem Raspberry Pi hosten, bzw. das System mit ArkOS von CitizenWeb betreiben – dann liegen die volle Verantwortung (Sicherheit, Backup, Verfügbarkeit), aber auch die gesamten Daten in der eigenen Hand.

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Suche

Google ist hier zu recht Marktführer. Ich mache einiges mit DuckDuckGo, aber kehre immer wieder zurück, egal von wo. Weitere Alternativen: Bing/Yahoo (dasselbe), WolframAlpha, Yandex.

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Mobil & Sync

Apple – sehr „haptisch“, erschreckend geschlossen, unfassbar teuer. Windows – kann ich nicht beurteilen. Android – Schmerzen wegen Google, aber das ist heilbar.
Cyanogenmod (CM) heißt das Zauberwort, Installer der Trank. Ohne hier zu sehr auf die Hintergründe, Details und Optionen einzugehen: Mit CM hat man die Möglichkeit, ein vollfunktionsfähiges Android ohne (zu viel) Google zu betreiben – sogar mit dem PlayStore (obwohl es sich dann etwas konterkariert, wie ich meine). Für bestimmte Modelle gibt es einen Installer. Das war mein Weg mit dem Nexus 4. Problemlos. Es gibt mittlerweile auch Geräte, die ein vorinstalliertes CM haben. So oder so: die eingeschränkte Gerätezahl erleichtert die Qual der Wahl und verschafft einem ein Stück mehr Datenhoheit.
Alternativen: Jolla/Sailfish, FirefoxOS, Ubuntu, Tizen; wobei Jolla am interessantesten ist – wenn es sich anbietet, werde ich es versuchen.

Ich habe ein GalaxyTab, ein iPad und ein Kindle HD im Einsatz – alles eher Konsumgeräte als ernsthafte Arbeitsmaschinen oder mobile Helfer. Das wiederum wird sich schlagartig ändern, wenn es einen akzeptablen Stylus für Tablets gibt, die Handschrifterkennung ist für mich bereits ausreichend. Ich bemerke, dass gerade das Kindle im Zusammenspiel mit Amazon Prime und Apps wieder eine geschlossene Einheit bildet, die mir zunehmend missfällt … Solange ich Tablets aber „nur“ als Medienkonsumgeräte verwende, bin ich wenig alarmiert.

Synchronisation beziehe ich maßgeblich auf Kontakte und Kalender (aCalendar). Das erledigen die Apps CalDAV und CardDAV, sowie OwnCloud Bookmarks bei mir, die mein Telefon befüttern. Mails laufen via IMAP und dem großartigen Aquamail.

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Apps

Mit CM kann man auf den PlayStore verzichten, wenn man möchte. Alternative, legale Stores gibt es bei Amazon, Yandex oder F-droid. Freilich gibt es Einschränkungen und man muss gelegentlich Abstriche machen. Im Großen und Ganzen kommt man aber klar. Am Ärgerlichsten war es für mich im Bereich der Navigation: OSMand ist ok, aber bei weitem nicht so gut, wie das ansonsten von mir bevorzugte Skobbler, die aber beide nicht an die Größen der Branche heranreichen, die ihrerseits ausschließlich via den offiziellen App-stores vertrieben werden – jedenfalls wenn man Updates möchte.
Wer bereits einen Google Play-Account hat und diesen quasi aufgibt, kann liebgewonnene Apps mit dem APK-Extractor speichern und wieder installieren. Zudem gibt es unterschiedliche „Services“, die auf Anfrage Apps bereitstellen – zur Legalität solcher Verfahren kann ich mich nicht äußern. Mit Amazon treibt man möglicherweise den Teufel mit dem Beelzebub aus – ist aber eine nicht zu verachtende Alternative.

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Social & Media

Facebook, twitter, Google+ – nun ja, jeder wie er mag. Ernsthafte Alternativen zu den großen Anbietern sehe ich nicht. Ähnliches gilt für Xing oder LinkedIn.

Natürlich hat es keinen WhatsApp-Exodus gegeben, nachdem Facebook zugeschlagen hat. Im Sinne der funktionalen Trennung bin ich zu threema gewechselt (mit .apk-Direkt-Download), aber bei WhatsApp geblieben, weil man ja nie alle Kontakte überzeugen kann.

Ich bin überzeugter Spotify (Musik), watchever (Filme, Serien) und Amazon-Kunde (Bücher).

 

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Kosten

Wenn man bedenkt, dass Google-Services intern anscheinend mit $500,- veranschlagt werden, die man mit Daten zahlt, so sind die Kosten für Webhosting und Apps geradezu lächerlich niedrig und liegen bei einmal bei ca 20,- € und jährlich wiederkehrend etwa 50,- €, freilich ohne die Streaming-Dienste.

Kurzvita

1974: Geboren

1993: Abi

1994: Koch

1996: Kommunikationswissenschaft

Ab 1998: Webdesign

2002-2004: Freiberuflich, Internetberatung

Ab 2002: Festanstellungen:

  • Entwicklung der Kommunikationsmaßnahmen (Web&Print); Konzeption, Gestaltung, Text
  • Webprojekte
  • Flashbasierte Präsentationen
  • Konzeption zur Verbesserung der Usability der Softwareprodukte (Standardlösungen)
  • Restrukturierung des Vertriebsprozesses
  • Mitwirken bei der Entwicklung eines CRM; Usability und Design (Individualsoftware)

Ab 2005: Fortbildung Betriebswirtschaft, IHK

Ab 2007: WordPress als Rahmen für Projekte (initial: maisonrant.de) und Abkehr von HTML

Ab 2010: Fortbildung Psychologie, Akademiestudium Uni Hagen

Interessen

Werbung und Worte

Die Begeisterung für Werbung trage ich seit meiner Kindheit in mir – ich dachte, dass die Sender dafür bezahlen, die kurzen Filme zu zeigen.

Als ich Jahre später zufällig „Schulz&Schulz“ mit Götz George im Fernsehen sah, hatte ich eine Antwort für die Eltern meiner Freundin: Ich werde Werbetexter. Dazu ist es nie gekommen.

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Veröffentlichen

Wie zeige ich der Welt meine Idee? 1996 war das ohne Verlag und entsprechende Kontakte ein Problem. Mein erster PC mit Möglichkeiten zum Gestalten (Word, Pagemaker, Photoshop) war ein richtiger und wichtiger Schritt dazu. Ich erkannte sofort das Internet als potenziell billige Veröffentlichungsplattform. Also lernte ich HTML (und, dass Netscape Composer nicht als Hilfe dazu taugt).

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IT – Web – Software

Die ersten Schritte am Computer lehrten vor Allem eines: Passe Dein Verhalten der Maschine an. Lerne den Weg, den der Entwickler vorgesehen hat (verschachtelte Submenüs und Rechtsklicks). Finde Möglichkeiten, Dir selbst zu helfen (Druckertreiberdatenbanken). Sei kreativ im Umgang mit Soft- und Hardware („könnte man nicht vielleicht auch …“), damit du in der eigentlichen Sache kreativ werden kannst. Unbefriedigend, aber lehrreich.

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Engagement

Schon immer habe ich mich neben meinen Tätigkeiten für andere Themen interessiert, ich brauche das als Ausgleich. Idealerweise lerne ich dabei etwas dazu und unterstütze Menschen oder Organisationen durch mein Knowhow. Zugegeben, durch Familie, Job und Sport bleibt nicht viel Zeit. Exemplarisch sei die Fachschaftsratsarbeit während des Studiums genannt, sowie meine Tätigkeit im Vorstand des Basketball-Club Hamburg.
Gerne würde ich mal bei einer karitativen Organisation in der Küche helfen, vielleicht ergibt es sich noch.

Kochen

Wie könnte es anders sein, nach einer klassischen Ausbildung? Noch bevor TV-Köche dem Beruf neues Ansehen gaben, habe ich mich für dieses Handwerk entschieden und es seither nicht bereut. Zwar war der Schritt von der klassischen, gehobenen Hotelküche in den Haushalt schwer, insbesondere was Sauberkeit angeht, aber meine Familie profitiert täglich.
Auch beim Kochen spielt bei mir die Gratwanderung zwischen Aufwand, Kosten und Ergebnis eine große Rolle – bisher waren alle zufrieden. Dafür habe ich viel gelesen, probiert und gelernt. Der Prozess dauert an.

Basketball

Ab 1983: Ich galt als einer der talentiertesten Nachwuchsspieler Hamburgs, bis der „Ohlsdorfer Treppensturz“ 1992 meine Karriere beendete und ich mich weiteren Ausbildungen und dem Beruf widmete. Weiter ab 2011 als Spieler und Vorstandsmitglied.

Wissenschaftliche Basis

Soziokultureller Konstruktivismus

Ich entstamme einer Denkschule. Allerdings einer, die nicht sehr verbreitet ist, weil sie, wie ich annehme, zu sehr in der Autopoiesis / Selbstreferentialität verharrte – kleiner Scherz.
Die Konstruktion von Wirklichkeiten des Individuums, sowie in Organisationen war mir ein Augenöffner. So überkomplex und realitätsfern die konstruktivistischen Veröffentlichungen auf viele meiner Kommilitonen gewirkt haben müssen, so sehr bildet dieser wissenschaftliche Ansatz die permanente Hintergrundfolie meines Denkens – bis zu einem gewissen Grad.

Qualitative Sozialforschung / Interviewtechniken

Das Individuum in der Masse, die eigene Strategie zur Meinungsbildung, der spezielle Fall im Allgemeinen und die Rückschlüsse, die ich auf ein Thema ziehen kann. Beobachtung und lose Gesprächsleitfäden. Freie Dialogentwicklung und ein Gespür für Details.
Das sind die Aspekte, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe und die ich als unabdingbare Ergänzung zu quantitativen Erhebungen sehe. Denn nur derartige Verfahren können eine erklärende Tiefe in Daten bringen.

Diskursanalyse

Die Summe aller zu einem Diskursstrang gehörender Kommunikationen. Das ist Big Data. Mit Scheitergarantie, denn ein Diskurs verändert sich ständig und kann nicht gänzlich erfasst werden. Bereits die Beschäftigung mit einem Thema unter der Diskursperspektive, eröffnet neue Sichtweisen. Lohnenswert.

(Unternehmens)Kultur

Der Kulturbegriff ist zentral im Konstruktivismus und auch für Unternehmenszwecke oft gebraucht. Im letzteren Fall wird gerne übersehen, dass sich Kultur nur bedingt steuern lässt (schließlich hat man es mit Menschen zu tun), Steuerung und Kontrolle für Unternehmen aber unabdingbar sind. Statt nun den Versuch zu unternehmen eine er- oder gewünschte Kultur in einem Unternehmen zu etablieren, kann man mit Hilfe einiger Methoden (zum Beispiel der Diskursanalyse) einen Status Quo der Unternehmenskultur herausfinden und mit diesen Punkten dann arbeiten: letztlich geht es darum, mit der bestehenden Unternehmenskultur und den daran beteiligten Personen das bestmögliche Unternehmensergebnis zu erzielen. Indem die einzelnen Akteure sich innerhalb der Unternehmenskultur subjektiv wohl fühlen, wird sich das Ergebnis verbessern – und die Unternehmenskultur verändern. Es ist ein ewiger Prozess.

Magisterarbeit: Wissenstransformation

Hinter dem sperrigen Titel „Wissenstransformation. Eine qualitative Studie zur Beobachtung der Veränderung von Wissensbeständen durch massenmediale Angebote“ verbirgt sich ein experimentelles Studiendesign, um zu erkunden, in welchem Maße sich subjektives Wissen in Abhängigkeit der Komplexität eines Textes ändert. Dabei ist das Sachthema eher untergeordnet.
Per einfachem Fragebogen habe ich eine Gruppe von Probanden ausgewählt, die dann per Leitfadeninterview zum Thema „Internetsicherheit“ befragt wurden. In einer zweiten Interviewrunde habe ich zwei Gruppen gebildet, die mit Texten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades ausgestattet wurden. Nach der Lektüre wurden erneut Interviews durchgeführt und Vergleiche zur ersten Interviewrunde sowie zwischen den Gruppen evaluiert.

Kontakt

So erreichen Sie mich

  • Postalisch:
    Christopher Pieper
    Edgar-Roß-Straße 19
    20251 Hamburg
  • Telefon: 0163/6025379
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